Die Methoden

Aufzählungszeichen EMDR / EMI / Brainspotting

Aufzählungszeichen (Hypno-) Systemischer Ansatz und lösungsorientierte Kurzzeittherapie

Aufzählungszeichen Triadische Systemik

Aufzählungszeichen Traumasensible Ego-State Therapie und Umgang mit den inneren Kritikern

Aufzählungszeichen Polyvagal-Therapie / NARM / Achtsamkeitstraining

Aufzählungszeichen Imaginäre Körperreisen und Haus des Wissens - nach Sabine Fruth

Aufzählungszeichen Gewaltfreie Kommunikation

Aufzählungszeichen Time-Line Arbeit und das Lebensflußmodell

Aufzählungszeichen Resilienz Training

Aufzählungszeichen Schematherapie und körperorientierte Schematherapie

Aufzählungszeichen Yager Code

Aufzählungszeichen Kreative hypnosystemische Methoden für Kinder und Erwachsene (Sandspieltherapie / therapeutsiches Malen)

Aufzählungszeichen Evolutionspädagogik und Lerntraining

Aufzählungszeichen ADHS



EMDR / EMI / Brainspotting

EMDR:

Was ist EMDR?

(Eye Movement Desensitization and Reprocessing – Desensibilisierung und Neubearbeitung mit Augenbewegungen) ist eine anerkannte Methode nach Francine Shapiro zur bifokalen Trauma Verarbeitung bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

Wie arbeite ich dabei?

Während des EMDR- Prozesses (Folgen der Finger mit Augenbewegungen) wird die genaue Beobachtung und das differenzierte Erleben bewusstseinsfähiger innerer Prozesse unterstützt und ein nachvollziehbares Verstehen und Akzeptieren von Zusammenhängen erzielt.
Die Klienten können Abstand von belastendem, unverarbeitetem Erinnerungsmaterial herstellen und aufrechterhalten. Dies bietet eine hilfreiche Basis für den inneren Heilungsprozess.


EMI (Eye Movement Integration):

Was ist EMI?

EMI ist eine schnellwirksame Technik, die Menschen von ungelösten belastenden Erinnerungen traumatischer Erlebnisse befreien und Symptome reduzieren, bzw. vollständig auflösen kann. Die Methode wurde 1989 von Connirae Andreas und Steve Andreas begründet. Die Kanadierin Danie Beaulieu verfeinerte diese Technik noch weiter. Die Wurzeln von EMI liegen sowohl im neurolinguistischem Programmieren, als auch in Ed Jacobs Impact Therapie. Zwar gibt es Ähnlichkeiten zwischen EMI und EMDR, jedoch wirken die beiden Ansätze über zwei verschiedene Mechanismen.


Wie funktioniert EMI?

Der Klient verfolgt mit seinen Augen 24 verschiedene Handbewegungen der Psychotraumatologin (horizontal, vertikal, diagonal und zirkulär). Die multisensorische Repräsentation des Symptoms oder Verhaltensmusters wird dabei verbal und nonverbal zugänglich gemacht und auf allen sensorischen Modalitäten angesprochen. Das ist v.a. deswegen wichtig, weil Traumata auf allen sensorischen Modalitäten repräsentiert sind. Der Zugang zu unterschiedlichsten Ressourcen wird auf diese Weise erleichtert und die Selbstwirksamkeit in Gang gebracht.


Für wen eignet sich EMI?

EMI-Therapie eignet sich bei Kindern und Erwachsenen um eine respektierende Haltung den eigenen Schwierigkeiten, Wunden oder Beeinträchtigung zu entwickeln und so das Geschehene selbstwirksam in die eigene Lebensgeschichte einzubetten.


Wann wird EMI praktiziert und wie lange dauert der Prozess?

Eine EMI Sitzung empfiehlt sich erst nach einer Phase von ca. sechs Wochen nach der Traumatisierung (um Körper und Gehirn vorher die Möglichkeit zur Selbstregulation zu geben). In der Regel reichen ein bis zwei Sitzungen aus, um eine deutliche Verbesserung der Symptome bzw. komplette Symptomfreiheit zu erreichen. Wenn Sie Medikamente nehmen, teilen Sie das bitte im Vorgespräch mit.
EMI ist ein individueller Prozess und kann deswegen zeitlich nicht exakt festgelegt werden. Eine erste Sitzung wird immer für ca. 90-100 Minuten anberaumt, obwohl der Prozess manchmal schneller zu bewerkstelligen ist.


Wirksamkeit der Methode

Die Wirksamkeit ist klinisch-wissenschaftlich erwiesen. Der Wirkmechanismus der Methode wird noch erforscht. Offensichtlich können durch die Augenbewegungen "in einer zweiten Chance" biologische neuronale Prozesse im Gehirn unterstützt werden, die in traumatischen Erfahrungen nicht oder nur unzureichend ablaufen. Dass traumatische Erfahrungen im Gehirn anders verarbeitet werden als alltägliche Erfahrungen oder alltägliches Lernen ist mittlerweile neurophysiologisch belegt und anatomisch nachvollziehbar. Auch im Schlaf werden Augenbewegungen durchgeführt die auch zur Verarbeitung der Erlebnisse des Tages beitragen.
Insofern kann man bei EMI von einer Neurotherapie (vielleicht von einer Physiotherapie für das Gehirn) sprechen, weniger von Psychotherapie. Forschungsresultate zeigen nach einer Behandlung 48 Prozent Veränderung in den Symptomen, nach zwei Behandlungen 78 Prozent Veränderung in den Symptomen.
EMI kann jedoch genauso zur Ressourcenstärkung eingesetzt werden, um jedwedes Ziel noch leichter, motivierter und freudvoller erreichen zu können!


Brainspotting

Was ist Brainspotting?

Brainspotting ist die Weiterentwicklung von EMDR durch den US-amerikanischen Psychoanalytiker David Grand und hilft dem Klienten emotional belastende Erlebnisse zu verarbeiten.

Wie funktioniert es?

Durch das Finden einer bestimmten Augenposition im Gehirn (engl.=brain) wird der Schwerpunkt auf die innere Position gelegt, in der das Trauma abgespeichert ist. Diese unverarbeiteten oder eingefrorenen Erinnerungen können über die individuelle Augenposition aktiviert und sanft verarbeitet werden. Der Spot (engl.=Punkt), auf den der äußere Blick des Klienten gerichtet ist, bewirkt eine innere Aktivierung derjenigen Hirnregionen, in denen das Ereignis gespeichert ist und ermöglicht eine sanfte Auflösung der traumatischen Erinnerung.

Wann und bei wem kann diese Methode angewendet werden?

Die Methode findet sowohl in der Psychotherapie als auch im Coaching Anwendung und kann bei verschiedensten Beschwerden und Symptomen wirkungsvoll eingesetzt werden, wie beispielsweise bei Lern-und Leistungsstörungen, ADS und ADHS, Stottern, Schlafstörungen, chronischen Schmerzen, Substanzmissbrauch und –Abhängigkeit, Posttraumatischer Belastungsstörung, körperlichen, sexualisierten oder emotionalen Traumen, Stress, Burn Out, Trauerbegleitung, Prüfungsangst, Coaching im Hochleistungssport, Business-und Führungscoaching.


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(Hypno-) Systemischer Ansatz, hypnosystemische Psychosomatik und Lösungsorientierte Kurzzeittherapie

Der Begriff hypnosystemische Therapie wurde von Gunther Schmidt (Facharzt für psychosomatische Medizin und Psychotherapie, sowie Mitbegründer und ärztlicher Direktor der sysTelios Klinik) geprägt, indem er kompetenzaktivierende, hypnotherapeutische und lösungsorientierte systemische Ansätze zum ganzheitlichen Konzept der Hypnosystemik zusammenführte. Die hypnosystemische Therapie verbindet die Hypnotherapie nach Milton Erickson mit systemischen Therapie Ansätzen, sowie Elementen von Teile- und Aufstellungsarbeit. Während der hypnosystemischen Therapie oder Beratung unterstützt und begleitet der Therapeut / Berater den Klienten beim Entwickeln eigener Lösungen durch Fokussierung auf eigene Stärken / Kompetenzen und Ressourcen. Auf diese Weise können während des kompetenzfokussierenden Dialogs zwischen Therapeut / Berater und Klient als Gesprächspartner auf Augenhöhe, Unterschiede in bisher vorherrschenden (Verhaltens-) Mustern und Glaubenssätzen deutlich gemacht werden und so Verhaltensänderungen behutsam, wertschätzend und sensibel erreicht werden. Das Ziel des Coachings ist es, durch gezielte Interventionen Veränderungsprozesse im System anzuregen, die Selbstorganisation zu aktivieren und verschiedene Lösungsansätze für das aktuell vorherrschende Problem zu finden. Erfolgreich ist der systemische Ansatz bei Familien- und Paarkonflikten, aber auch bei der Behandlung verschiedener psychischer Erkrankungen, wie z.B. Depressionen, dem Burnout-Syndrom oder Angstzuständen.

Die hypnosystemische Psychosomatik beschäftigt sich mit dem Umgang von psychischen und physischen Lösungsblockaden, die spontane Körperreaktionen verstärken, unterdrücken, verzerren, blockieren, etc. können. Dabei wird versucht, die körperlichen Symptome als Lösungsversuche zu verstehen und Ressourcen zur Selbstheilung zu aktivieren. Ihr Ziel ist es, unwillkürliche Problemprozesse (z. B. Schmerz) in willkürliche Lösungsprozesse umzuwandeln, indem der Klient seine Aufmerksamkeit auf Kompetenzen anstatt auf Defizite lenkt. Jeder Mensch verfügt über Selbstheilungskräfte und die wichtigste Aufgabe des Coachings ist es, diese zu unterstützen. Schon Hölderlin sagte: „Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.“ In Situationen größter Not ist es dem Menschen möglich, für sich kreative Auswege zu finden oder sich innere und äußere Räume zu schaffen, in denen er sich wohl und geborgen fühlen kann. Im Coaching lernen Sie, Ihre Selbstheilungskräfte zu entdecken, sie zu fördern und in verschiedenen Situationen wirkungsvoll einzusetzen. Dieser Ansatz kommt vor allem bei Burn-out, Ängsten, Depressionen, chronischen Schmerzen, Essstörungen und Allergien zum Einsatz.

Meine hypnosystemische Arbeit basiert auf meinen Ausbildungen bei Gunther Schmidt, sowie einigen weiteren Vertretern des hypnosystemischen Ansatzes wie Reinhold Bartl, Stefan Hammel, Roland Kachler, Ortwin Meiss, Jochen Peichl, Manfred Prior und Andrea Kaindl (siehe meine Qualifikationen).


Lösungsorientierte Kurzzeittherapie (SFBT = solution focused brief therapy)

mit Kindern und Jugendlichen unter Einbezug der Eltern/ Bezugspersonen nach Insoo Kim Berg und Kollegen

Die SFBT pflegt die Kultur der Offenheit und hat zum Ziel, in den Klienten ihre eigenen Wege zur Heilung zu wecken. Die SFBT geht davon aus, dass Probleme und Lösungen gesellschaftlich konstruiert sind und ausgehandelt werden. Deshalb ist das Problem kein festes Gebilde, sondern ein veränderbarer Posten, der vom sozialen Kontext abhängt. Somit hat jedes Verhalten, egal ob positiv oder negativ einen „guten Grund“. Diese Gründe erschließen sich nicht auf den ersten Blick, sondern bedürfen der Offenheit, Wertschätzung und der grundlegenden Haltung der positiven Erwartung an die vorhandenen Kompetenzen, die immer irgendwo verborgen sind.

In der gemeinsamen Arbeit werden verdeckte Ressourcen aufgedeckt und für lösungsorientiertes Vorgehen erschlossen. Deshalb verhalten sich manche Kinder nur in der Schule problematisch, aber nicht zu Hause und umgekehrt. Manche haben mit Gleichaltrigen Probleme, aber nicht mit jüngeren oder älteren usw.

Auf Basis des Prinzips des „Guten Grundes“ werden Problemlösungen in bestimmten Kontexten erarbeitet, genau wie problematische Verhaltensweisen auf diese Art analysiert und durch die eignen Ressourcen und Kompetenzen positiv verändert werden. Dabei kommen verschiedene therapeutische Ansätze (z.B. Schematherapie, Ego-State Therapie, hypnotherapeutische Interventionen, EMDR/EMI…) ebenfalls zum Einsatz.


Die Rolle der Eltern/Bezugspersonen:

Die Eltern/Bezugspersonen spielen in der Behandlung eine sehr wichtige Rolle, selbst bei schlechten Eltern-Kind-Beziehungen, die in der Zukunft wiederhergestellt oder aufgelöst werden sollen.

Es muss immer die Möglichkeit bestehen, dass Eltern und Kinder wieder zusammenfinden können. Deshalb werden die Eltern gebeten, eine klare Vorstellung von der Situation zu entwerfen, in der sie ihre Kinder positiv beeinflussen können.

Außerdem sollen sie möglichst detailliert darlegen, welche Art von Beziehung sie zu ihnen wünschen und welche gangbaren Wege sie sehen, auf denen sie diese Ziele erreichen können. Dazu ist es erforderlich, dass die Eltern aktiv mitarbeiten, in Interaktion treten und das Notwendige tun, um ihre Ziele zu erreichen.

Denn wenn die Eltern sich mit verändern, hat das Kind es leichter sich der Veränderung der anderen anzupassen. Je deprimierender die Erfahrungen sind, desto schwerer ist es, die Eltern miteinzubeziehen, gleiches gilt für positive Bestätigung und Unterstützung der Eltern. Je hilfloser, desto mehr Unterstützung ist erforderlich.


Ziele der SFBT:

Die Ziele sind den Fähigkeiten, Stärken und Fertigkeiten Aufmerksamkeit zu schenken, die für die Zielerreichung wichtig sind. Es geht also nicht darum Defizite zu kompensieren, oder sich auszuleben, sondern mit wertschätzender Grundhaltung unter Einbezug der Eltern, dem Kind eine gute Ausbildung und Erfolgschancen für die Zukunft zu geben, wobei die Beziehung untereinander nicht leiden soll, sondern positiv gefördert wird.

Die SFBT ist besonders für Familiensysteme geeignet, da mit den Kindern und Eltern gleichermaßen symptom- und lösungsorientiert gearbeitet wird. Sie ist besonders hilfreich bei Menschen mit Ehe-und Familienproblemen, chronisch psychisch Kranken, Menschen in Krisen und bei traumatisierten Menschen.


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Triadische Systemik

In der Triadischen Systemik werden die drei Zentren Bauch, Herz und Kopf als Ordnungssystem genutzt, um die eigenen Lösungsblockaden im innen (bei sich selbst) und im außen (in den Wechselbeziehungen mit anderen) aufzudecken und aufzulösen. Die drei Zentren stehen für:

Aufzählungszeichen Bauch: Was will ich?
Aufzählungszeichen Herz: Was fühle ich?
Aufzählungszeichen Kopf: Was denke ich?

In das Triadische Prinzip fließen u.a. folgende Elemente ein: Ego-State-Therapie (die embodimentale Aktivierung von Ego-States), hypnosystemische Kommunikation, PEP (embodimentfokussierte Psychologie PEP), Aufstellungsarbeit, Identifizierung transgenerationaler Kontexte, Glaubenssätze, Prägungen durch die Ursprungsfamilie u.a. ein und kann bei fast allen Behandlungsfeldern eingesetzt werden.


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Traumasensible Ego-State Therapie und Umgang mit den inneren Kritikern

.. mit heilsamer Körperarbeit, Arbeit mit der inneren Selbst-Familie auf der inneren und äußeren Bühne (nach Dr. Woltemade Hartmann, Dr. Kai Fritzsche), Umgang mit inneren Kritikern, Verfolgern und Zerstörern (nach Dr. Jochen Peichl)


Was ist Ego-State Arbeit?

Ego-State und Teile-Arbeit beschäftigt sich mit unseren inneren Persönlichkeitsanteilen, die sich aufgrund verschiedener Erlebnisse und Ereignisse im Laufe unseres gesamten Lebens entwickeln. Daniel Siegel, 1999 definiert Ego-States folgendermaßen:

„Ego-States sind komplexe neuronale Netzwerke, die Gefühle, Körpergefühle, Überzeugungen und Verhaltensweisen in einem bestimmten Augenblick oder über einen bestimmten Zeitraum festhalten. Es sind voneinander abgrenzbare psychische Einheiten.“

Teile unseres Selbst können so als Traumafolge „abgespalten“ werden (sind oft nicht mehr erinnerbar), um uns beim Überleben und der Bewältigung zu „helfen“. Es entwickeln sich häufig bereits in der Kindheit und Jugend verschiedene innere Kritiker, die uns das Leben erschweren.

„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“ (Henry Ford)

KlientInnen mit starken Angstzuständen, etwa nach komplexen Traumata oder bei Angst- und Panikstörungen, Phobien oder Zwangssymptomen, müssen lernen, sich selber zu beruhigen und ihr Nervensystem zu stabilisieren. Wenn es ihnen gelingt, Stresszustände zu erkennen und diese aktiv selber zu verändern, erreichen sie sofort mehr Kontrolle und Selbstwirksamkeit. s ist wichtig zu lernen, Unangenehmes auszuhalten und Versagen zu ertragen, getreu dem Motto: „Aus Fehlern wird man klug, darum ist einer nicht genug“.

Die kreative Arbeit auf der inneren Bühne mit Ego-States ist für Kinder und Erwachsene gleichermaßen geeignet und befasst sich mit Symptomen, die als Bewältigungs- oder Vermeidungsmechanismus sichtbar werden und außerdem vielfältige Schmerzen, Muster der inneren Versteifung und des Zusammenbruchs, kognitive Fehlfunktionen, Angstreaktionen und ein umfassendes Gefühl des Ausgeliefertseins miteinschließen.

Der Umgang mit inneren Kritikern, Verfolgern und Zerstörern:
Wie bekommen schwer traumatisierte Menschen ihre inneren Verfolger, Feinde und Täterintrojekte wieder in den Griff? Traumatisierte Menschen sind ihren inneren Stimmen meist schutzlos ausgeliefert. Der unbarmherzige innere Kritiker, der rastlose Verfolger oder der Täter im eigenen Kopf beeinträchtigen das Leben noch lange nach der Traumatisierung. Im Rahmen dieser »Hypno-analytischen Teilearbeit« erfolgen verschiedene behutsame Interventionen, die eine allmähliche Integration der feindlichen Stimmen ermöglichen. Der Klient lernt, wie er aus inneren Verfolgern eine Ressource machen kann und erlernt Strategien im Umgang mit Täterintrojekten und widersprüchlicher Persönlichkeitsanteile.


Wie arbeite ich damit:

Während der Sitzungen lernen die Klienten ihre inneren „Teil-Persönlichkeiten“ und „inneren Kritiker“ kennen. Ego-States kann man nicht eliminieren, sondern nur aktiv verändern. Das Ziel ist das Ko-Bewusstsein und die Integration unserer inneren Anteile, denn wenn unter den einzelnen Anteilen Uneinigkeit herrscht, oder ein Mangel an Kooperation auftritt, leidet der Mensch unter den inneren Dysfunktionen im täglichen Leben. Es fällt ihm schwer, sich den täglich wechselnden Herausforderungen flexibel zu stellen und er verfügt nur über ein eingeschränktes Verhaltensrepertoire gegenüber seiner Umwelt.

Deshalb kombiniere ich die Ego-States-Arbeit mit somatischen Methoden, um das Nervensystem zu regulieren. Dabei sind Körperübungen zur Regulierung des Nervensystems (Polyvagal Therapie), somatische Übungen oder Klopftechniken sehr wirkungsvoll, die nicht nur zur Linderung von Symptomen führen, sondern auch zur Stärkung der ganzen Persönlichkeit, und dies oft überraschend schnell und vollständig. Dabei handelt es sich um einen ganzheitlichen Ansatz, weil er nicht nur die sogenannten Top-Down-Strategien, vom Gehirn zum Körper, sondern auch die Bottom-Up-Strategien, also vom Körper zum Gehirn berücksichtigt.

In den Sitzungen erleben die Klienten, mit welchen Methoden und Techniken es gelingen kann, diese hoch- aktivierten Überlebensenergien in behutsamen Schritten zu entladen bzw. zu neutralisieren oder zur Vervollständigung zu bringen. Auf diese Weise wird eine Prävention und Auflösung von Traumafolgesymptomen (z.B. Schocktraumen, Entwicklungstraumen bei Kindern und Erwachsenen, Posttraumatische Belastungsstörung, Burn-Out, Schmerzzustände, Ängste, Panik, uvm.) ermöglicht. So können Spannungen auf Körperebene gelöst, Konflikte zwischen Persönlichkeitsanteilen bewältigt und das psychische und physische Gleichgewicht wieder hergestellt werden, so dass Heilung möglich ist Der Klient erlebt wie physiologische (körperliche) und „gesunde“ Handlungsmuster wiedergeherstellt werden und ist in der Lage das „innere“ Gleichgewicht wiederzufinden.


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Polyvagal-Therapie / NARM / Achtsamkeitstraining

Polyvagal-Therapie

Arbeit mit dem autonomen Nervensystem (Polyvagal-Therapie nach Steven Porges und Deb Dana, um Sicherheit zu fördern, statt nur Symptome zu behandeln)

Die Polyvagal-Theorie hat die Trauma-Therapie und das Coaching revolutioniert, indem sie den Fokus auf die körperlichen Grundlagen von Sicherheit und Stressreaktionen legt. Sie unterscheidet dabei zwischen drei Zuständen des Nervensystems: Sicherheit (ventraler Vagus), Gefahr (Sympathikus/Kampf-Flucht) und Lebensgefahr (dorsaler Vagus/Erstarrung). Das Nervensystem wertet auf Basis dieser drei Zustände unbewusst Signale aus der Umgebung aus und steuert so unsere Gefühle und Verhaltensweisens. Dabei spielt der Vagusnerv in Stressreaktionen eine entscheidende Rolle. Die Polyvagal-Therapie beschäftigt sich mit der Regulierung des autonomen Nervensystems, um Traumata zu heilen und Sicherheit im Körper wiederherzustellen. Ziel ist es, das gestresste Nervensystem durch gezielte Übungen zu beeinflussen und somit die Förderung und Wiedererlangen des Gefühls von Sicherheit und sozialer Teilhabe zu ermöglichen und durch Co-Regulation zu stabilisieren. Die Methode wird bei Angststörungen, Traumata, Burn out und chronischen Stress angewandt.


NARM

Was bedeutet NARM?

NARM ("NeuroAffektive RelationsModel" oder "Neuroaffektives Beziehungsmodell") ist eine ressourcenorientierte, nicht retraumatisierende Methode, die bei der pädagogischen Einbettung von von Entwicklungs- als auch von Schocktraumen und damit für Kinder und Erwachsene geeignet ist. Sie integriert psychodynamisches, entwicklungspsychologisches, bindungsorientiertes und neurophysiologisches Wissen. Der Fokus liegt nicht auf den vergangenen Ursachen der Symptome und Probleme, sondern auf der Stärkung der gegenwärtigen Fähigkeiten zu biologischer Selbstregulierung und der Verbesserung von zwischenmenschlichen Beziehungen.

Wie gehe ich vor?

Ziel ist es, u.a. über somatische Achtsamkeit eine Verbesserung der Selbstregulierungskapazität des Körpers und eine Neuregulierung des Nervensystems zu erreichen. NARM hilft den Klienten, Identitätsverzerrungen, wie chronische Selbstentwertung, Scham und Ängste zu lösen und sich selbstwirksam zu erleben, anstatt als Opfer ihrer Geschichte. Es bringt Klienten dazu, ihren eigenen Beziehungsstil und ihre Lebensstrukturen aktiv zu hinterfragen. Aufgebaut wird dabei auf ihren Fähigkeiten und Stärken und indem man den Betreffenden hilft, sich auch angesichts der Schwierigkeiten in ihrem jetzigen Leben als selbst handelnd und handlungsfähig erleben zu können.


Achtsamkeitstraining

Was passiert bei dieser Methode?

Das Achtsamkeitstraining dient der Verbesserung der emotionalen Regulationsfähigkeit, dem Erlernen von Distanzverhalten von Grübeln und Sorgen, der Verbeugung depressiver Erkrankungen und wirkt sich positiv auf die Beziehungsqualität aus.

Es verbessert die Gefühlswahrnehmung und erzielt den Abbau von Vermeidungsverhalten. Somit wird das Achtsamkeitstraining bei den verschiedensten seelischen und chronischen Erkrankungen angewendet, wie z.B. bei Ängsten, Depressionen, emotional instabilen Persönlichkeitsstörungen, bei der Behandlung von ADHS, Burn-Out und verschiedenen Stresserkrankungen.


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Imaginäre Körperreisen und Haus des Wissens - nach Sabine Fruth

Imaginäre Körperreisen

Aus ihrer Arbeit als Hausärztin, sowie ihrer hypnotherapeutischen Ausbildung entwickelte Fr. Fruth eine eigene Therapieform. Dabei wird der Klient imaginär durch seinen Körper geführt um „nachzusehen“, wie es an der Stelle seiner Beschwerden "aussieht". Die inneren, entstehenden Bilder sind individuell und passen einzigartig zu diesem Menschen. Verschiedene chronische Beschwerden, Entzündungen oder Schmerzen, deren Herkunft trotz vieler Arztbesuche nicht geklärt werden konnte, aber auch verschiedene psychosomatische Symptome, sowie Ängste, Depressionen, Beziehungsprobleme können hier „erforscht“ und häufig reduziert werden, da die Selbstheilungskräfte mental angeregt werden. Auch Krebspatienten berichten von einer erleichternden und unterstützendem Möglichkeit während ihren Chemotherapien. Seit meiner Ausbildung bei Fr. Fruth kommt diese erstaunlich wirksame, aber sehr sanfte Methode in meiner Praxis mit wirklich verblüffenden Erfolgen zum Einsatz.


Haus des Wissens

Beim „Haus des Wissens“ handelt es sich um eine imaginative Lernstrategie. Die grundsätzliche Idee dahinter stellt die Imagination eines ganz individuellen Hauses dar. Dieses Haus fungiert als Symbol für all das Wissen, das im Laufe eines Lebens gesammelt und erlernt wurde. In Gedanken kann man das eigene Haus betreten, sich darin umschauen und zunächst eine Bestandsaufnahme machen. Darüber hinaus gibt es aber unzählige weitere Möglichkeiten, wie mit der Lernstrategie gearbeitet werden kann. So lernen die Klienten außerdem, in den richtigen Momenten Ruhepausen einzulegen, Wissensbereiche leichter miteinander zu verknüpfen, individuelle Ressourcen zu stärken, Prüfungen optimal vorzubereiten und vieles mehr. Prüfungsängste oder typische „Blackouts“ werden thematisiert und können aufgelöst werden. Dabei kommen ganz unterschiedliche Methoden zum Einsatz, die das systematische Abspeichern und Abrufen von Wissen erleichtern. Das individuell erarbeitete Bild vom „Haus des Wissens“ kann somit Lernalltag integriert und z.B. bei Prüfungen etc. aktiviert werden. Viele Schüler und Studenten berichten von tollen Erfolgen im Umgang mit ihrem ganz persönlichen Haus des Wissens.


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Gewaltfreie Kommunikation

Die Methode:

Die Gewaltfreie Kommunikation mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen hat zum Ziel, einen wertschätzenden Umgang zwischen den Menschen zu üben und aggressives Verhalten von Menschen zu verändern. Dabei geht es um das urteilsfreie Beobachten des eigenen Verhaltens, der Fakten und der gesprochenen Worte.

Wie arbeite ich dabei:

Der Klient wird angeleitet die begleitenden Gefühle, Empfindungen und emotionalen Reaktionen zu erkennen und zu benennen. Er lernt unsere Grundbedürfnisse wahrzunehmen und lernt beispielsweise das Formulieren einer Bitte, die eine Forderung ist, aber mitteilt, was der andere tun kann und was gebraucht wird. Im Coaching wird diese Methode geübt und dient damit zur Selbsterkenntnis von eigenem problematischen Verhalten einerseits und dem Umgang mit schwierigen oder schwer nachvollziehbaren Verhaltensweisen unserer Mitmenschen andererseits.


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Time-Line Arbeit und das Lebensflußmodell

Sind hypnosystemische Visualisierungstechniken (kombiniert mit EMDR und bifokalen Methoden), die bei Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, Paaren und Familien traumasensibel und problemlösungsorientiert eingesetzt werden. Dabei wird die Lebens- und Entwicklungsgeschichte des Klienten lebendig und kreativ abgebildet, um Vergangenheits-, Gegenwarts- und Zukunftsvorstellungen darzustellen und Problemlösungen abzuleiten.


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Resilienz Training

Raus aus dem Hamsterrad und hin zur Ruhe und Gelassenheit

Das Training stärkt die psychische Widerstandskraft, um Stress, Krisen und Herausforderungen gelassener zu meistern und die mentale Gesundheit zu stärken. Durch gezielte Übungen zur Achtsamkeit und Stressmanagement, verändern sich Denk- und Verhaltensmuster. Ziel ist es, die Selbstreflexion, Optimismus, und Akzeptanz zu stärken. Wichtig ist dabei eine klare Lösungsorientierung und eine machbare Zukunftsplanung.


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Schematherapie und körperorientierte Schematherapie

Die Schematherapie ist ein integratives Verfahren, das als Erweiterung der Kognitiven Verhaltenstherapie entwickelt wurde. Sie verbindet kognitive, verhaltenstherapeutische, psychodynamische und erlebnisorientierte Elemente, um tief verwurzelte, dysfunktionale Lebensmuster aus Gefühlen, Gedanken und Erinnerungen, die in der Kindheit und Jugend entstanden sind. (Schemata) zu verändern, die oft auf unerfüllten Bedürfnissen in der Kindheit basieren. Die sichtbare Verhaltens- und Denkweisen, sowie Bewältigungsstrategien und emotionalen Zustände der Klienten werden dabei als Modi bezeichnet. Das Ziel der Methode ist es, die Grundbedürfnisse der Klienten (sichere Bindung, Autonomie, Selbstwert, Freiheit und emotionalen Bedürfnisse) wieder zu erfüllen und wird vor bei Persönlichkeitsstörungen, chronischen Depressionen, Essstörungen, Angststörungen und Beziehungsstörungen erfolgreich eingesetzt.


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Yager Code

Dr. Edwin Yager (1925-2018) war über 40 Jahre als klinischer Professor für Psychiatrie am medizinischen College der University of California in San Diego tätig und hat in diesen 40 Jahren viele tausende Patienten in seiner Privatpraxis erfolgreich behandelt. Die von ihm entwickelte psychotherapeutische Therapiemethode als Teil der klinischen Hypnotherapie lehrte er weltweit. Dabei wird die „innere höhere Intelligenz des Patienten/Klienten“ für die Erreichung seiner therapeutischen Ziele genutzt.

Die Grundannahme der Methode beruht auf der Tatsache, dass unser Leben weitgehend durch Konditionierungen bestimmt wird, die aus prägenden Lebenserfahrungen und den daraus entwickelten, einschränkenden Glaubenssätzen resultieren. Die Yager-Therapie hat sich in der Zwischenzeit als hoch effektive und gleichzeitig sehr behutsame und leicht anwendbare Methode erwiesen, die es dem Patienten/Klienten ermöglicht, eine ungewöhnlich breite Palette von Symptomen und Erkrankungen hilfreich und effizient behandeln zu lassen. Auch in der nichtklinischen Beratung oder im Coaching (z.B. Redeangst, Prüfungsängste, Lampenfieber, etc.), sowie bei Anpassungsproblemen, Schicksalsschlägen, Bearbeitung von Verlusten, Ängsten, Trauer oder Selbstwertproblemen und Lern- und Konzentrationsstörungen kann der Yager-Code hilfreich unterstützen.

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Kreative hypnosystemische Methoden für Kinder und Erwachsene (Sandspieltherapie / therapeutsiches Malen)

Narrative Sandspieltherapie - nach Wiltrud Wächter

Eine weitere wunderbare Methode sich mit den inneren Anteilen, Symptomen oder Problemen auseinanderzusetzen, ist die Sandspieltherapie. Sie eröffnet eine tief wirksame Möglichkeit, sich mit den unterschiedlichen Rahmenbedingungen und Auslösern von Symptomen zu beschäftigen. So kann bei diesem Ansatz nicht nur mit Kindern und Jugendlichen oder Erwachsenen alleine gearbeitet werden, sondern (wenn gewünscht) mit der ganzen Familie. Auf diese Weise können alle Beteiligten ihre eigenen Geschichten präsentieren und diese gemeinsam mit der Familie lösungs-und zukunftsorientert weiter entwickeln. Jeder Einzelne kann sich hier im „Spiel“ mitteilen und sich an den Mitteilungen der anderen orientieren, bzw. sich ein Bild über deren Sichtweisen, Einstellungen und Gefühlen machen. Auf diese Weise können ganz behutsam Wege zu den inneren psychischen Erfahrungen des Klienten und damit eine positive Veränderung von (inneren) Beziehungen und verinnerlichten Bildern geschaffen werden. So gelingt es den Klienten häufig, Blockaden aufzulösen und in ihrer Entwicklung wieder voran zu kommen. Außerdem ermöglichen die „Sandspielgeschichten“ das innere Gefühlslebens nach außen zu verlagern und so mit seinen eigenen „inneren Anteilen“, aber auch mit Familienmitgliedern wieder in einen neuen Dialog zu treten. „Eingefrorene Bilder, bzw. Anteile“ werden wieder in Bewegung gebracht und spielerisch neue Lösungswege gefunden. Aus „Problembildern oder –skulpturen“ werden neue Handlungs-und Lösungskonzepte gefunden und erprobt. Dies ermöglicht eine neue (oder andere) Sichtweisen des Problems, die mit veränderten Emotionen einhergehen können und eine neue Beziehungsgestaltung auf der eigenen inneren Bühne, aber auch im Rahmen der Familie zur Folge haben. Durch das Einbeziehen aller Beteiligten bleiben die „Sandspielbilder“ nicht mehr nur im „Therapieraum“, sondern werden positiv in den (Familien-) Alltag transportiert.


Therapeutisches Malen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen

Das therapeutische Malen ist eine behutsame Methode zur Förderung von Gesundheit und Heilung, indem Gefühle und Konflikte durch Farben und Formen visualisiert werden. Es dient der Selbstfindung, Stressbewältigung und Verarbeitung von Erlebtem, ohne dass künstlerisches Talent erforderlich ist. Das Malen hilft Klienten Gefühle auszudrücken, die schwer in Worte zu fassen sind und dient dabei als traumasensible Methode um Erlebtes auszudrücken und Traumata zu bewältigen. Das Malen beruhigt, regt die Vorstellungskraft an und wirkt gegen Stress. Bei der lösungsorientierten Maltherapie können belastende Erinnerungsbilder durch positive Bilder ersetzt werden. Die Methode kann bei Erschöpfung, Depressionen, Traumata, Ängsten und chronischen Erkrankungen eingesetzt werden.


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Evolutionspädagogik und Lerntraining

Evolutionspädagogik bei Entwicklungsverzögerungen, Schul- und Lernproblemen

„Wo Sprache versagt, hilft Bewegung!“ (Zitat: Ludwig Kroneberg, Gründer der Evolutionspädagogik)

Die Evolutionspädagogik basiert auf dem Wissen, dass jede Entwicklungsstufe des Menschen maßgeblich sein Denken, Fühlen und Lernen prägt. Jede Stufe baut auf der vorherigen auf und bildet die Grundlage für eine gesunde persönliche Entwicklung. Die Methode hilft, Lernschwierigkeiten und Verhaltensblockaden von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen anders zu betrachten und besser zu verstehen. Sie verbindet Erkenntnisse aus der Gehirnforschung, Evolutionslehre und Kinesiologie. Gemeinsam erkunden wir auf welcher Entwicklungsstufe das Kind / der Jugendliche steht, bzw. welche Stufe/n nicht ausreichend entwickelt sind. Daraus werden gezielte und individuelle Bewegungsübungen abgleitet, die helfen, die Blockaden der fehlenden Fähigkeiten oder Fertigkeiten (Lese-, Rechtschreibschwäche, Konzentrationsschwierigkeiten, Dyskalkulie,..) zu lösen. Stresssymptome werden reduziert und die Weiterentwicklung oder Nachentwicklung beim Kind / Jugendlichen beschleunigt. Meistens sind nur wenige Sitzungen ausreichend, um ein Problemthema zu lösen und deutliche Fortschritte zu erzielen. Die Klienten erhalten einen individuellen Trainingsplan der Bewegungsübungen, sodass die Entwicklung noch schneller erreicht werden kann.


Lerntraining

Black-outs, Lerntraining, Prüfungsvorbereitung und Umgang mit Prokrastination (Aufschieberitis)

Bei diesem Training geht es darum, mit verschiedenen hypnosystemischen Interventionen Black-outs und Prüfungsängsten vorzubeugen. Nützliche Lernrituale werden eingeübt und führen zu einer Steigerung der Selbstwirksamkeit, der Selbstregulation und dem Erleben von Sicherheit während der Prüfungen. Das Anti-Blackout Training umfasst das bewusste Wahrnehmen und Unterbrechen des Blackouts. Dabei wird das Ego-State-Modell (Anteile, die über unterschiedliche Stärken, Schwächen, Fähigkeiten und Bedürfnissen verfügen) mit hypnotherapeutischen Interventionen und dem Erarbeiten von Lernstrategien verknüpft. Das Training richtet sich an alle Klienten (Kinder, Jugendliche und Erwachsene), die unter Prüfungs- und Leistungsängsten leiden. In nur zwei bis drei Sitzungen werden mit viel Spaß, Humor und Motivation sehr gute Erfolge erzielt.

Elementares Lern-,Konzentrations- und Verhaltenstraining bei Kindern und Jugendlichen mit Lernschwierigkeiten

Das Training hat zum Ziel, flüchtige Lernverhaltensweisen, Leistungsblockaden, „Aufschieberitis“ und Anstrengungsvermeidung, die als Ursache für Schwierigkeiten und Beeinträchtigung beim Lernen, zu durchbrechen. Der erste Teil des Trainings setzt an den zentralen Punkten der Selbstregulation des Lernverhaltens und der Selbstbeeinflussung des Zielsetzungsverhaltens an. Dabei wird die Selbstwirksamkeitserfahrung gestärkt und die Kreativität und Phantasie gestärkt. Im zweiten Teil des Trainings wird die adäquate Aufgabenrealisierung, das Orientieren über Aufgabenhinhalte und Planen einer Handlung gefördert. Das Training beschränkt sich dabei nicht nur auf die Grundschule oder ein bestimmtes Alter, sondern fördert bei Kindern und Jugendlichen die elementaren Lernkompetenzen bei Entwicklungsschwierigkeiten im Lernverhalten. Dem Training geht eine Diagnostik in Zusammenarbeit mit der Schule voraus, um den individuellen Lernplan zu erstellen. Erfahrungsgemäß sind die Kinder / Jugendlichen bei diesem kreativen und abwechslungsreichen Lernprogramm sehr motiviert und mit Spaß dabei und erzielen schnelle und gute Fortschritte.


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ADHS Training (Kinder, Jugendliche und Erwachsene) nach Döpfner

Sie erleben Chaos im Kinderzimmer, Ärger zu Hause, Wutanfälle, Verweigerung, Unaufmerksamkeit in der Schule, Ärger mit Lehrern und Mitschülern? Genau hier setzt dieses Training an. Ich gebe Ihnen Strategien an die Hand, um mit dem impulsiven und oft oppositionellen Verhalten Ihres Kindes umzugehen und Sie zu unterstützen, Ihr Kind in positiven Verhaltensweisen zu bestärken. Das Programm besteht aus verschiedenen Modulen, die individuell eingesetzt werden. Dazu gehört das Elterntraining (klare Regeln und Grenzen, Auszeiten für die Eltern, Verstärkerpläne) und das Training des Kindes / Jugendlichen (Selbstmanagement, Organisations- und Planungsfähigkeit, Selbstinstruktion, Umgang mit Verhaltensproblemen bei Hausaufgaben und Ausdauertraining für die Konzentration). Das Therapieprogramm wurde von Prof. Dr. Manfred Döpfner entwickelt und gehört zum Standard Therapie von Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit- /Hyperaktivitätsstörungen (ADS/ADHS) und oppositionellen Verhaltensstörungen. Die Wirksamkeit wurde in mehreren Studien nachgewiesen. In meiner Praxis verknüpfe ich mit diesem Training verschiedene hypnotherapeutische Methoden (z.B. Imaginäre Körperreise, Haus des Wissens, hypnotherapeutisches Lerntraining, therapeutisches Malen), sodass der Fokus vor allem auch auf die vielfältigen Stärken und Fähigkeiten des Kindes /Jugendlichen gelegt wird.


Das TRUST Konzept (Techniken Ressourcenfokussierter und Symbolhafter Traumabearbeitung)

Das Konzept von TRUST beinhaltet als Grundhaltung Vertrauen in die therapeutische Beziehung und in die Selbstheilungspotentiale sowie Wertschätzung der „inneren Weisheit“ im Behandlungsprozess. Es ist auch das Vertrauen darauf, dass grundlegende Veränderungsprozesse möglich sind, selbst bis ins hohe Alter. Diese Methode ist ein sensibler und feinfühliger Behandlungsansatz, der verschiedene Verfahren (EMDR, Hypnotherapie, KIP, Maltherapie) kombiniert, die speziell zur Krisenintervention und schonenden Traumabearbeitung geeignet sind. Die Klienten berichten, dass sie sich bereits nach der ersten Sitzung deutlich gelöster, ruhiger und positiver gestimmt fühlen.


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